01.07.2010
Kompetenzzentrum Opferhilfe unterstützt EU-Projekt in Polen
Utl.:Informations- und Erfahrungsaustausch in Wien, Stettin, Danzig und Warschau
Im Rahmen des EU-Projektes "Crime Victim Support Network / Prevention and fight against crime" in Polen organisierte das österreichische Kompetenzzentrum Opferhilfe im April einen dreitägigen Studienaufenthalt für eine Delegation aus Repräsentanten des polnischen Justizministeriums und verschiedener Opferhilfeeinrichtungen in Wien.
Die 17 polnischen Gäste hatten dabei die Gelegenheit zum Informations- und Erfahrungsaustausch mit Mag. Herwig Lenz (BMI), Mag. Andreas Sachs (BMJ), Dr. Wolfgang Sicka (Bundessozialamt) sowie Mag.a Alexandra Weissenbacher (Interventionsstelle Wien), Mag.a Marianne Gammer (Geschäftsführerin WEISSER RING), Mag.a Irene Goger-Harwald (Opfer-Notruf 0800 112 112) und MMag.a Dina Nachbaur (Kompetenzzentrum Opferhilfe).
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17.10.2008
Weisser Ring Österreich feiert sein 30-jähriges Bestehen
Festveranstaltung im Parlament zu Ehren des Engagements in den Bereichen Opferschutz und Opferhilfe
Wien, 17. Oktober 2008 - Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Weissen Ringes in Österreich fand heute, 17. Oktober 2008, im Parlament die Festveranstaltung "30 Jahre Weisser Ring" statt. Mag.a Barbara Prammer, Präsidentin des Nationalrats und HonProf.Dr. Udo Jesionek, Gründungsmitglied und heutiger Präsident des Weissen Ringes begrüßten mehr als 300 Gäste aus Politik, Justiz und Inneres, Wissenschaft, dem Frauen-, Sozial- und Gesundheitsbereich sowie den Medien.
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Die gesamten Texte der Festreden finden Sie im Pressebereich der Homepage des Weissen Ringes.
27.08.2008
Opferschutz - Pressekonferenz am 27.08.2008 - Dr. Maria Berger, Bundesministerin für Justiz
Opfer von Straftaten wollen gehört, ernst genommen und anerkannt werden, mit einem Wort: erleben dürfen, dass das Verfahren ihnen gerecht wird. Sie erwarten, dabei unterstützt zu werden, mit der Erfahrung von Unrecht zu Rande zu kommen und ihre verlorene Sicherheit wieder zu finden. Opfern fordern zu Recht, im Strafverfahren schonend behandelt, begleitet und nicht neuerlich für die Zwecke anderer instrumentalisiert zu werden.
In den letzten eineinhalb Jahren hat das Justizministerium einige wichtige Initiativen im Opferschutz gesetzt. Es ist einiges zur Verbesserung der Lage der Straftatopfer gelungen, teilweise in Kooperation mit privaten Vereinen der Opferhilfe. Ein neuer Opfer-Notruf wurde erfolgreich eingerichtet, die Prozessbegleitung erweitert und der Entwurf für ein Zweites Gewaltschutzgesetz erarbeitet.
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27.08.2008
WEISSER RING: Ein Jahr Opfernotruf 0800 112 112
Am 1. Juli 2007 hat der Weisse Ring den Betrieb des Opfernotrufs 0800 112 112 übernommen. Ein Team aus PsychologInnen und speziell geschulten, in der Opferhilfe jahrelang erfahrenen JuristInnen haben die telefonische Beratung und Betreuung von Verbrechensopfern von 0:00 - 24:00 Uhr übernommen.
Vom 1. Juli 2007 bis 30. Juni 2008 wurden 12.500 Anrufe gezählt und 10.605 Gespräche mit Opfern geführt.
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Weisser Ring zieht Bilanz: Steigende Zahlen zeigen Notwendigkeit!
Aussprechen hilft! Der Opfernotruf 0800 112 112
Österreichweite Hörfunkspots im Rahmen der Kampagne "Aussprechen hilft!"
Im Zuge der im November 2007 gestarteten Plakatkampagne "Aussprechen hilft!" gehen zwei Hörfunkspots um die Jahreswende on air. Der Schwerpunkt liegt bei der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen, die vor allem an der Gewalt in Familien oder in Schulen betroffen sind.
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Aussprechen hilft! Der Opfernotruf 0800 112 112
Der Weisse Ring beauftragt die Werbeagentur Young & Rubicam eine breite Plakatkampagne für den Opfernotruf zu entwickeln. Motto: "Aussprechen hilft!"
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12.07.2007
Opfernotruf neu
Wichtige Schritte zur Verbesserung der Lage der Straftatopfer
Was Opfer von Straftaten wirklich wollen und fordern, sind im Wesentlichen drei Dinge:
- Gehört, ernst genommen und anerkannt zu werden, mit einem Wort: erleben zu dürfen, dass das Verfahren ihnen gerecht wird;
- Dabei unterstützt werden, mit der Erfahrung von Unrecht zu Rande zu kommen und ihre verlorene Sicherheit wieder zu finden;
- Im Strafverfahren schonend behandelt und nicht neuerlich für die Zwecke anderer instrumentalisiert zu werden.
In den letzen Jahren ist einiges zur Verbesserung der Lage der Straftatopfer gelungen, nicht zuletzt infolge der unablässigen Bemühungen von privaten Vereinen der Opfernhilfe. So besteht seit 1.1.2006 ein gesetzlicher Anspruch auf Prozessbegleitung für Personen, die Opfer einer vorsätzlichen begangenen Gewalttat oder einer gefährlichen Drohung wurden. Mit 1. Juli 2007 wurde ein weiterer wichtiger Schritt umgesetzt:
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01.07.2007
Ab 1. Juli 2007: "Weisser Ring" übernimmt Opfer-Notruf 0800 112 112
Betreuung rund um die Uhr durch erfahrene BeraterInnen
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist es soweit: Im Auftrag von Justizministerin Maria Berger übernimmt der "Weisse Ring" mit 1. Juli 2007 den Betrieb des Notrufes für Opfer von Straftatgen unter der bundesweit kostenfreien Rufnummer 0800 112 112. Der Opfer-Notruf ist ab diesem Datum an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt und bietet Kriminalitätsopfern ein umfangreiches Hilfs- und Beratungsangebot durch ein Team von hervorragend qualifizierten und in der Opferhilfe erfahrenen BeraterInnen des Weissen Ringes.
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